Angst & Panikstörungen

Was ist Angst?

Angst ist ein Gefühl und zeigt sich, wenn etwas bedrohlich auf uns wirkt (auch schon bei der bloßen Vorstellung einer Bedrohung). Menschen und auch viele Tiere können Angst empfinden. Sie ist sinnvoll und warnt vor Gefahren. Angst hat eine Schutzfunktion und soll zur aktiven oder passiven Vermeidung von bedrohlichen Situationen führen. Dadurch können Tod, Verletzung und Schmerz vermieden werden. Die Angst ist unser Alarmsystem im Körper und normalerweise sinnvoll.

Was passiert allerdings, wenn wir ständig Angst haben und uns gar nicht mehr sicher fühlen? Was passiert, wenn wir nachts mit Herzklopfen aufwachen, mit Todesangst, obwohl wir eigentlich sicher im Bett liegen? Und was passiert, wenn sich die Angst so schrecklich anfühlt, dass wir schon Angst vor der Angst haben? Die Welt wird nur noch bedrohlich wahrgenommen. Es erscheint gefährlich, in den Supermarkt zu gehen, Menschen zu treffen und das Haus zu verlassen. Das Gegenteil von Angst ist Vertrauen. Vertrauen beinhaltet für Menschen mit Angst und Panikstörungen oft eine potentielle Gefahr.

Auch hier ist die Metapher des inneren Kindes hilfreich. Dein inneres Kind bebt, ist wütend und zittert vor Angst. Und diese Angst hängt oft damit zusammen, dass wir uns als Kind nicht sicher gefühlt haben. Wir haben uns nicht gehört und nicht gesehen gefühlt und wir hatten auch keine sichere Umgebung, in der wir aufwachsen konnten. Die Hab-Acht-Stellung war sinnvoll, denn Gefahr konnte unwillkürlich in verschiedenen Formen auf uns zukommen.

Entspannung und Vertrauen bedeuten, nicht achtsam zu sein und sich damit in Gefahr zu begeben. Dieses Unbehagen und diese Anspannung können sich durch das ganze Leben ziehen. Auf der einen Seite war es lebensnotwendig, die Angst zu spüren, allerdings wurde diese unterdrückt, um zu funktionieren und handlungsfähig zu bleiben. Jetzt ist allerdings dein inneres Kind in dir, dass sich mit Angst und Panikstörungen bemerkbar macht.

Angst Symptome

 

Kennst du folgende Symptome:

  • Erstickungssymptome
  • Schwindel, Schwanken oder Ohnmacht
  • Angst vor dem Tod
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden
  • Das Gefühl, fremd in der Welt zu sein
  • Brustschmerzen
  • Hitzewallungen oder Schüttelfrost
  • Übelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen
  • Taubheitsgefühle oder Kribbeln
  • Herzrasen oder Herzklopfen
  • Atemnot oder das Gefühl, erstickt zu werden
  • Schwitzen
  • Schütteln oder zittern

Behandlung von Angst

Du bist damit nicht allein. Es ist wichtig, dir und deinem inneren Kind jetzt Zuwendung zu geben. An dir ist nichts falsch. Da ist nur eine ungeheilte Wunde, die versorgt werden möchte. Dein inneres Kind braucht dich.

Ich möchte dir allerdings sagen, dass die Angst nicht weg geht, indem wir sie schnellstmöglich loswerden wollen und zum Schweigen bringen. Dadurch wird sie stärker. Höre deinem inneren Kind zu, wenn es vor Angst zittert. Was möchte es dir sagen? Was hätte es gebraucht? Wo sitzt die Angst in deinem Körper und wie alt ist sie? Versuche der Angst und deinem inneren Kind mit einer sanften, freundlichen und mitfühlenden Weise zu begegnen.

Eine gute Möglichkeit ist, sich auch mit Embodiment zu beschäftigen und den Körper mit einzubeziehen. Auch das Safe & Sound Protocol kann helfen wieder in den sicheren Modus zu kommen und der Welt mit mehr Gelassenheit zu begegnen.

Gerne helfe ich dir dabei. Melde dich für ein kostenloses Erstgespräch an. Oder vielleicht hast du auch Lust besonders intensiv mit deinem inneren Kind zu arbeiten? Dann empfehle ich dir mein Seminar: Heile dein inneres Kind.

Ich freue mich auf dich!

Deine Ines


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